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Umzugskosten sparen: 12 Tipps, die wirklich etwas bringen

Ein Umzug kostet Geld – aber oft weniger, als viele befürchten. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich die Kosten deutlich senken. Diese zwölf Tipps stammen aus unserer täglichen Praxis.

1. Vorher aussortieren

Jeder Karton, der nicht mitkommt, spart Arbeitszeit und Platz im LKW. Gehen Sie Zimmer für Zimmer durch und trennen Sie sich von Dingen, die Sie seit Jahren nicht benutzt haben.

2. Den richtigen Termin wählen

Am Monatsende, an Wochenenden und in den Sommerferien ist die Nachfrage am größten. Ein Umzug unter der Woche oder in der Monatsmitte ist oft günstiger und flexibler planbar.

3. Festpreis statt Stundenlohn

Bei einer Stundenabrechnung wird jede Verzögerung teuer. Mit einem Festpreis wissen Sie vorher, was der Umzug kostet.

4. Mehrere Angebote vergleichen

Achten Sie beim Vergleich nicht nur auf den Preis, sondern auch darauf, was enthalten ist: Möbelmontage, Versicherung, Anfahrt, Halteverbotszone.

5. Selbst packen

Wer Kartons selbst packt, spart die Kosten für den Verpackungsservice. Nur empfindliche Dinge wie Glas und Porzellan sollten Sie gegebenenfalls von Profis verpacken lassen.

6. Möbel vorab abbauen

Einfache Regale, Betten oder Tische können Sie selbst zerlegen. Komplexe Schränke und Küchen überlassen Sie besser den Monteuren.

7. Die richtige Kartonanzahl

Zu wenige Kartons führen zu überladenen Kisten, zu viele zu halbleeren. Als Faustregel gelten etwa 15 bis 20 Kartons pro Zimmer.

8. Halteverbotszone einplanen

Klingt nach Mehrkosten, spart aber oft Geld: Ein kurzer Tragweg verkürzt den Umzug spürbar.

9. Alles aus einer Hand

Wer Umzug, Entrümpelung und Endreinigung bei einer Firma bucht, spart doppelte Anfahrten und Abstimmungsaufwand.

10. Umzugskosten von der Steuer absetzen

Bei einem beruflich veranlassten Umzug können Umzugskosten als Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei privaten Umzügen lassen sich die Arbeitskosten der Umzugsfirma oft als haushaltsnahe Dienstleistung ansetzen. Bewahren Sie Rechnungen auf und lassen Sie sich im Zweifel steuerlich beraten.

11. Zuschüsse prüfen

In bestimmten Fällen übernehmen Arbeitgeber, das Jobcenter oder andere Stellen Umzugskosten ganz oder teilweise. Informieren Sie sich vor dem Umzug, welche Voraussetzungen gelten.

12. Frühzeitig buchen

Wer früh anfragt, hat die größte Auswahl an Terminen und kann den günstigsten wählen. Kurzfristige Umzüge sind möglich, lassen aber weniger Spielraum.

Unser Tipp

Nutzen Sie unseren Umzugskostenrechner für eine erste Einschätzung und fordern Sie danach ein kostenloses Festpreisangebot an. Auf Wunsch beraten wir Sie, wo Sie bei Ihrem Umzug konkret sparen können.

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